Kühler für Kompressoren macht mit Gasen kurzen Prozess.

In industriellen Prozessen wie der Luftzerlegung, der Gasverflüssigung, der Herstellung von chemischen und metallischen Grundstoffen werden Verdichteranlagen eingesetzt. Gasförmige Medien werden auf höhere Drücke verdichtet und dadurch stark erwärmt.

Aus technischen und wirtschaftlichen Gründen müssen gasförmige Medien wie z.B. Luft, Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Methan etc. nach dem Verdichten gekühlt werden.

Umsetzung des Kühlprozesses

Bei moderaten Drücken wird das komprimierte und dadurch erhitzte Gas auf der Mantelseite durch das Kühlerbündel geleitet. Da Gase naturgemäss schlechte Wärmeleiter sind, werden für diese Kühler in vielen Fällen vergrösserte Oberflächen eingesetzt. Das können Rippenrohre oder aber auch «Platefins» aus unserer eigenen Fertigung sein.
Auf der Rohrseite wird die Kühlflüssigkeit – was normalerweise Wasser oder ein Wasserglykolgemisch ist – durch die Rohre geführt. Durch den Kühlprozess kann Kondensat bei der Unterschreitung des Taupunktes anfallen, das durch die in den Kühlern integrierten Abscheider abgeleitet wird.
Bei Drücken über 50 bar hat sich bei unseren Prozesskühlern gezeigt, dass es wirtschaftlicher ist, das Gas auf die Rohrinnenseite und das Kühlmedium auf die Mantelseite zu leiten. Damit werden die Wärmetauscher kompakter und günstiger.

Prozessgas-/Druckgaskühler:

Einsatzgebiete

  • Grosskompressoren-Hersteller
  • Anlagenbauer
  • Lufterlegungsindustrie
  • Gasindustrie

Produktmerkmale

  • Durchmesser Kühler bis 3.50 m
  • Länge bis 12.00 m
  • Einzelgewicht pro Kühler bis zu 120 Tonnen

Materialien

Mäntel:
  • rostfreiem Stahl
  • C-Stahl
Wärmetauscherrohre:
  • CuNi10Fe oder CuNi30Fe
  • 1.4307, 1.4404, 1.4571 usw.
  • Duplex-Stahl
  • Titan
Rippenwerkstoff:
  • Aluminium (beschichtet oder unbeschichtet)
  • Kupfer

Druck- und Temperaturbereich

  • Drücke für Prozesskühler über 100 bar und Temperaturen von –10°C bis ca. 450°C